Dog 2.0 – Installation von Hundestationen

Leider müssen wir – selbst Hundebesitzer – zunehmend feststellen, dass manche Hundehalter nicht immer „gedankenvoll“ mit den Hinterlassenschaften ihrer Tiere umgehen. Ein einfacher und wenig komplizierter Lösungsansatz im Sinne eines  „positiven nudging“ statt des „erhobenen Zeigefingers“ wäre die ortsnahe Aufstellung von sog. Hundestationen an „Brennpunkten“ – mit Tüten und entsprechenden speziellen Entsorgungsbehältern, um das Bewußtsein zu schärfen und die Hürden für eine ordnungsgemäße Entsorgung zu senken. Die Kombination mit einer einfachen digitalen Lösung, die interaktiv erlaubt, leere Stationen oder volle Behälter via einer App/QR-Code zu melden ermöglicht eine kontinuierliche Beteiligung der Bürger – im Interesse des Wohls aller Zwei- und Vierbeiner. Hier ein gelungenes Beispiel, wie eine Stadt das „unappetitliche“ Thema pro-aktiv angeht:  https://tug-herrenberg.de/service/hundestationen/.

Ort:
Spazierweg Poccistraße, Ganghoferstraße, Kreuzung Wilhelm Busch-Straße / Am Hart

Kostenschätzung:
Kostenschätzung pro Station 490,- €.

Anmerkung:
Im Gemeindegebiet sind insgesamt 12 Hundekotbeutelspender aufgestellt und 273 Mülleimer.
Die Aufstellung weiterer Spender ist möglich. Kosten hierfür liegen bei ca. 125,- € pro Spender mit Pfosten.

Dieser Beitrag hat 10 Kommentare

  1. lilo

    Habe kürzlich neben (!) einem Mülleimer in Neufahrn-Nord sechs (!) Beutel mit Hunde-Hinterlassenschaften gezählt. Solange Hundebesitzer sich so verhalten, bin ich dagegen dafür noch mehr Geld auszugeben.

    1. Bimi

      Asoziales Verhalten gibt es leider nicht nur bei Hundehaltern! (Siehe diverser herumliegender Müll an allen möglichen und unmöglichen Stellen!)
      Wenig Mülleimer bzw Tütenspender (12 ist sehr wenig) tragen jedenfalls nicht zu einer Verbesserung der Situation bei und bewirken auch keine Verhaltensänderung!
      Viele verantwortungsvolle Hundehalter haben sowieso ihre gekauften Tüten dabei und nutzen die Mülleimer bzw. nehmen die vollen Tüten mit nach Hause.

      Den schwarzen Schafen muss man hier leider noch auf die Sprünge helfen!!

    2. Bimi

      Ich möchte auf diesem Wege an alle Hundehalter appellieren an einer Verbesserung

      1. Bimi

        Ich möchte auf diesem Wege an alle Hundebesitzer appellieren , das eigene Verhalten zu überdenken.
        Die Anzahl der Hundehasser wächst, da die Leute ihren berechtigten Ärger gegen die Tiere richten, die nichts für die Situation können!
        Giftköder gab es vermehrt auch in Neufahrn!!!
        Also bitte!!!!!!

  2. rel

    Leider weden die öffenlichen Mülleimer – nicht nur von Hundebesitzern – missbraucht, auch für Hausmüll. Ich denke soviel Mülleimer kann man gar nicht aufstellen, öfters leeren bzw, nachsehen wäre aber sicher sinnvoll.

  3. Schattengestalt

    Ich halte mehr Spender für sinnvoller als spezielle Stationen aufzubauen, die wiederum Verwaltungsaufwand auslösen. Spender direkt neben Mülleimern funktionieren in Augsburg relativ gut: der Hundebesitzer wirft den Hundekotbeutel weg und kann direkt einen neuen nehmen.

    1. Bimi

      Der Vorteil der Hundestationen ist, dass sie ungeeignet für den“normalen“ Müll sind, das vermeidet ein Überquellen, wie wir es derzeit bei den meisten Mülleimern erleben, die hier im Gemeindegebiet aufgestellt sind. (2-3 Pizzakartons etc. – voll ist der Eimer!)😟

  4. SKNeufahrn

    Ich will hier den Haltern nichts unterstellen, aber neue Hundestationen beseitigen nicht das Problem, dass Hundeführer die gefüllten Beutel in der freien Natur entsorgen statt in einem Mülleimer! Das fällt zumindet in Neufahrn Nord bis zum Mühlsee vermehrt auf.

  5. Netti

    Da müsste sich erstmal das Verhalten der Hundehalter ändern

  6. Alexandra

    Das Problem mit den normalen Mülleimern ist oft, dass die Krähen den Müll wieder rausziehen und dann die Hundebeutel neben der Tonne liegen. Oder die Flaschensammler durchsuchen den Müll und dann liegt wieder alles daneben. Daher finde ich solche Hundemüllstationen mit integriertem Abfallbehälter sehr gut. Da sucht vermutlich niemand etwas und die Krähen kommen nicht rein. Alternativ würden auch klappbare Gitterdeckel auf den Mülleimern (wie im englischen Garten) zumindest die Krähen abhalten. Auf den Stationen kann auch Werbeplatz verkauft werden, was zu Einnahmen führt. Wenn das Problem in Neufahrn Nord sehr groß ist, sollten dort vermehrt Behälter aufgestellt werden! Ein guter Punkt ist auch an der Ecke Rosen-/Fürholzerweg. Hier quellen die Eimer fast immer über und die Beutel liegen dann daneben!

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