Bahnunterführung freundlicher

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Anlässlich der 20 Jahr-Feier des Neufahrner Frauentreffs (heute Nachbarschaftshilfe) 2002 gab es eine Aktion zur Verbesserung der Situation in der Bahnunterführung. Mit einem Dixi Klo und Klofrau, mit Plakaten und Vorschlägen zur Verbesserung der Hygiene und Atmosphäre, mit Musik und Witz wurde auf Missstände aufmerksam gemacht: dunkle beängstigende Ecken, verpinkelter Boden, Vermüllung.
Seither gibt es zwar die „netten Toiletten“ in Unterführungsnähe, dennoch kann von einer sauberen, angstfreien und gastfreundlichen Zone im öffentlichen Raum nicht die Rede sein. Der damalige Bürgermeister Rainer Schneider bekam die auf Plakaten formulierten Vorschläge mit Positivbeispielen aus anderen Orten zur weiteren Verwendung. Sofern nicht vernichtet, können diese aus dem Archiv geholt und entstaubt werden. Folgende Forderungen halte ich nach wie vor für gut und wären mit dem Bürgergeld prima zu realisieren:

• Pinkelbleche aus Edelstahl im gesamten Untergeschoß. Ca 20 cm Ausladung, ca 40 cm über dem Boden durchlaufend im 45° Winkel an den vertikalen Wänden angebracht, bewirken diese ein komplettes Einnässen der Pinkler auf Hosen und Schuhen – das macht Mann nur einmal.

• Ausleuchtung der dunklen Ecken mit Spots, ggf. mit Bewegungsmeldern

• Farbige Lichtinstallationen zur Verbesserung der Atmosphäre von Lichtdesigner*in ansprechend gestaltet.

• Neugestaltung der bemalten Wände gemeinsam mit Jugendlichen

Als Begründung für die Untätigkeit wurde das Argument angeführt, dies sei Bahngelände und da dürfe die Gemeinde nichts eigenmächtig ändern. Die Kosten hierfür liegen im unteren vierstelligen Bereich und sollten schlicht und einfach endlich durchgeführt werden, egal ob die Bahn zustimmt oder nicht. Welche Argumente sprächen überhaupt dagegen?

Kostenschätzung: Vorschläge einzeln unter 15.000,- €

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